Vier gewalttätigen Anhängern des Bundesligisten Eintracht Braunschweig droht eine Haftstrafe von mindestens einem halben Jahr.

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig erhob nach eigenen Angaben vom Montag Anklage gegen die jungen Männer, weil diese maßgeblich an Ausschreitungen in der Innenstadt nach dem letzten Saisonspiel der Eintracht in der 2. Liga am 19. Mai beteiligt gewesen sein sollen.

Den Angeklagten wird besonders schwerer Landfriedensbruch und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.

Laut Staatsanwaltschaft drohen den 19 und 20 Jahre alten mutmaßlichen Tätern bei einer Verurteilung Freiheitsstrafen von mindestens sechs Monaten.

Das Verfahren gegen 36 Mitbeschuldigte ist noch nicht abgeschlossen.

Nach dem 2:2 Braunschweigs am Pfingstsamstag gegen den FSV Frankfurt war es in der Nacht zu schweren Krawallen in der Innenstadt gekommen. Dabei wurden 29 Polizisten verletzt, einige von ihnen schwer.

Die Randalierer sollen die Beamten mit Aschenbechern, Zuckerstreuern, Biergläsern, Stühlen, Tischen und Fahrrädern beworfen und teilweise geschlagen haben.

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