Unter dem Motto "Der Hamburger SV braucht dringend Veränderungen, aber die Seele des Vereins ist unantastbar" hat Jürgen Hunke sein Konzept für den HSV der Zukunft vorgestellt.

"Wir müssen den Verein einmal umdrehen und neu aufstellen, weil Mitglieder und Öffentlichkeit unzufrieden sind", sagte das Aufsichtsratsmitglied am Mittwoch in Hamburg bei der Vorstellung des Konzepts.

Entscheidende Unterschiede zum Alternativmodell "HSV Plus": Es lehnt die Ausgliederung der Profiabteilung und den Verkauf von Anteilen an Investoren ab.

"Wir werden auf keinen Fall die Seele des Vereins verkaufen", betonte Hunke, der seine Vorschläge bei der Mitgliederversammlung am 19. Januar 2014 zur Abstimmung bringen will.

Für die Umsetzung einer Reform wäre eine Dreiviertel-Mehrheit nötig.

Die wird das Modell des ehemaligen Aufsichtsratschefs Ernst-Otto Rieckhoff aus Hunkes Sicht nicht erhalten. Die auch von den Alt-HSVern Holger Hieronymus, Ditmar Jakobs und Thomas von Heesen unterstützte Initiative sieht als wichtigste Veränderung die Ausgliederung der Profiabteilung vor.

Bei einer künftigen HSV-Fußball-AG wäre die Möglichkeit für externe Geldgeber gegeben, bis zu 24,9 Prozent Anteile zu erwerben.

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