Vor dem zweiten Champions-League-Gruppenspiel bei Manchester City hat Bayern-Profi Thomas Müller die ständig wachsende Erwartungshaltung vieler Anhänger moniert und zu mehr Realismus aufgefordert.

"Wir können nicht immer glänzen. Wir müssen auch nicht immer glänzen. Ich bin kein Spieler fürs schöne Spiel, ich bin Erfolgsfußballer," sagte der 24-Jährige der "Bild"-Zeitung.

Besonders nach der letzjährigen Triple-Saison unter Jupp Heynckes sei die Erwartungshaltung immens gestiegen und der Wunsch nach einer größeren Show nicht mehr zu erfüllen.

"Wir müssen aufpassen, dass wir nicht übers Ziel hinausschießen. Was passiert denn erst, wenn wir mal verlieren sollten? Muss dann gleich der Verein eingestampft werden? Wir der FC Bayern dann abgemeldet?", fragte Müller zynisch.

Trotz des guten Saisonstarts unter dem neuen Trainer Pep Guardiola sei noch lange nichts entschieden: "Wir dürfen niemals größenwahnsinning werden. Es wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen."

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