In seinem ersten Bundesliga-Spiel will der neue Trainer Thomas Schneider endlich so etwas wie eine Aufbruchstimmung beim VfB Stuttgart erzeugen.

"Ich bin ein positiver Mensch. Wir müssen und werden nach vorne blicken", sagte der 40-Jährige vor dem Derby gegen 1899 Hoffenheim an diesem Sonntag (15.30 Uhr).

Schneider ist noch nicht einmal seit einer Woche der Nachfolger des entlassenen Bruno Labbadia, aber er hat mit seiner Mannschaft bereits mehrere Nackenschläge verarbeiten müssen.

Am Donnerstag verpasste der VfB beim 2:2 gegen HNK Rijeka durch ein Gegentor in letzter Sekunde den Einzug in die Gruppenphase der Europa League. Am Freitagabend wechselte Kapitän Serdar Tasci nach 14 Jahren im Verein zum russischen Spitzenclub Spartak Moskau.

"Was passiert ist, müssen wir so schnell wie möglich abhaken. Wir müssen uns jetzt gegenseitig wieder aufbauen", sagte Torjäger Vedad Ibisevic. Eine Hoffnung beim VfB: Nach dem Trainerwechsel von Labbadia zu Schneider und dem Weggang von Tasci ist die Mannschaft für den Gegner aus Hoffenheim nur sehr schwer einzuschätzen.

"Die sind noch unberechenbarer geworden. All unser Wissen können wir in den Mülleimer schmeißen", sagte TSG-Trainer Markus Gisdol. "Es soll niemand glauben, dass es ein einfaches Spiel wird."

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