Noch ohne Leverkusen-Leihgabe Arkadiusz Milik, aber womöglich mit dem genesenen Torhüter Alexander Manninger wird der FC Augsburg in das fränkisch-schwäbische Duell am Samstag beim 1. FC Nürnberg (15.30 Uhr) gehen.

Der Österreicher Manninger, einer der Garanten für den Klassenerhalt des FCA, trainiert nach einer Knieverletzung seit Wochenbeginn wieder mit der Mannschaft und wurde von Trainer Markus Weinzierl gleich in den Kader berufen. Der 36-Jährige könnte Marwin Hitz ablösen, der gegen Stuttgart (2:1) den ersten Saisonsieg des FCA festhielt.

Milik (19), der für die aktuelle Saison vom Champions-League-Teilnehmer Bayer Leverkusen verpflichtet wurde, laboriert noch an einer Muskelverletzung. Weinzierl erhofft sich vom polnischen Nationalspieler vor allem Torgefahr.

"Durch ihn werden wir in der Offensive unberechenbarer", sagte der Coach. "Wir sind überzeugt, dass er uns in dieser Saison entscheidend weiterhelfen wird", ergänzte Geschäftsführer Stefan Reuter.

Bis zum Ende der Transferperiode am Montag könnten die Schwaben noch einen Innenverteidiger unter Vertrag nehmen. Gehandelt wurden zuletzt der vereinslose Ex-Wolfsburger Alexander Madlung, der Ex-Hamburger Paul Scharner und der Koreaner Hong Jeong-Ho (Jeju United).

Nach wochenlanger Zwangspause stehen Marcel de Jong und Andreas Ottl wieder im Kader, teilte Trainer Markus Weinzierl einen Tag vor der Auswärtspartie bei den Franken mit. Als wahrscheinlich gilt aber, dass der Coach gegen Nürnberg seinem zuletzt siegreichen Team vertraut.

Damit würde auch Torjäger Sascha Mölders erneut von Beginn an zum Einsatz kommen, der beim jüngsten Heimsieg gegen den VfB Stuttgart eine Großchance kläglich vergeben hatte.

"Das passiert auch anderen Stürmern", sagte Weinzierl am Freitag. "Er wird seine Tore wieder schießen."

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