Die Gegner von Borussia Dortmund in der Champions League, Arsenal London, Olympique Marseille und SSC Neapel, sind für Kevin Großkreutz beinahe Traumlose:

"Ich hatte mir eine englische Mannschaft gewünscht. Arsenal ist also schon mal gut. Außerdem haben wir gegen die Gunners aus dem ersten Champions-League-Jahr noch eine Rechnung zu begleichen. Genauso gegen Marseille. Aus Topf 4 hätte es nicht unbedingt Neapel sein müssen. Aber am Ende fliegen wir überall gerne hin", berichtete der 25-Jährige im SPORT1-Interview.

Etwas traurig ist der Kämpfer nur darüber, dass Celtic Glasgow nicht in die Gruppe des Vorjahresfinalisten gelost wurde:

"Ich hab das Playoff-Spiel am Mittwochabend gegen Shakhter Karagandy (Hinspiel: 0:2, Anm. d. Red.) mit meinem kleinen Bruder geguckt. Der hat extra sein Celtic-Trikot angezogen. Beim 3:0 haben wir zusammen gejubelt. Man könnte auch sagen: Wir sind ausgerastet", meinte Großkreutz:

"Es wäre etwas ganz Besonderes, einmal dort (im Celtic-Park, Anm. d. Red.) aufzulaufen."

Der bekennende Fan des schottischen Meisters erzählte außerdem von einem besonderen Erlebnis während eines Besuchs im Celtic Park:

"Ich war mit drei Freunden da. Wir haben uns das letzte Derby vor dem Zwangsabstieg der Rangers angeschaut. Wir sind extra einen Tag eher angereist und dann in einen Pub rein. Da waren geschätzt 500 positiv bekloppte Celtic-Fans. Und die haben mich erkannt. Und wie die mich als BVB-Spieler gefeiert haben, das war sensationell. Da kriege ich heute noch Gänsehaut", sagte Großkreutz bei SPORT1.

Die Begegnung mit seinem Traumverein kann nun frühestens im Achtelfinale erfolgen. Die Glasgower erwischten mit dem FC Barcelona, AC Mailand und Ajax Amsterdam allerdings eine sehr schwierige Gruppe.

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