Bundesligist SC Freiburg hat den teuersten Transfer seiner Klubgeschichte perfekt gemacht. Der seit Wochen von den Breisgauern umworbene tschechische Nationalspieler Vladimir Darida wechselt für eine Ablösesumme von knapp vier Millionen Euro vom tschechischen Meister und Champions-League-Teilnehmer Viktoria Pilsen zum Europa-League-Starter.

Der 23 Jahre alte Mittelfeldspieler, der in seinen bisherigen 15 Länderspielen drei Tore erzielte, wird einen Vertrag bis Juni 2018 unterschreiben.

"Mit Vladimir Darida kommt ein sehr variabler Fußballer zu uns, der das Spiel im Verein und in der Nationalmannschaft von unterschiedlichen Positionen aus gestaltet. Darida ist ein torgefährlicher, laufstarker Spieler mit einem guten taktischen Gespür", sagte SC-Sportdirektor Klemens Hartenbach.

Die hohe Ablöse bereitet Hartenbach keine Kopfschmerzen. "Das ist total vertretbar. Wir machen kein Harakiri", sagte der Sportchef in der Bild-Zeitung. "Trotz der Tatsache, dass es der teuerste Transfer unserer Vereinsgeschichte ist, bewegt es sich in einem realistischen Rahmen für Freiburg", ergänzte Hartenbach im kicker.

Am Mittwoch feierte Darida, der trotz seines jungen Alters bereits 61 Ligaspiele (12 Tore) und 28 Europacup-Einsätze (5 Treffer) bestritten hat, mit Pilsen den Einzug in die Gruppenphase der Königsklasse (1:0 bei FK Maribor). Da der Profi in der laufenden Saison nur in den Play-offs im Europacup zum Einsatz kam, ist er in der Gruppenphase der Europa League für Freiburg spielberechtigt.

Darida löst Garra Dembele als teuersten Freiburger Spieler ab. Der französische Stürmer war 2011 für 2,2 Millionen Euro von Lewski Sofia nach Freiburg gekommen, konnte sich aber nicht durchsetzen und ist derzeit an den chinesischen Klub Wuhan Zall FC ausgeliehen.

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