Der Vorstandsvorsitzende Carl Jarchow vom Hamburger SV hat die erneute Kritik von Investor Klaus-Michael Kühne zurückgewiesen.

"Ich setze mich mit konstruktiver Kritik grundsätzlich auseinander, aber: Was Herr Kühne sagt, tangiert mich nicht", sagte der 58-Jährige dem "kicker": "Es ist keine sachliche Kritik. Ich ärgere mich jedoch darüber, weil die Äußerungen dem HSV schaden."

Die Angriffe Kühnes auf seine Person lassen Jarchow kalt. "Ich stehe als Vorsitzender im Fokus und gehe offensiv damit um, aber entscheidend ist für mich etwas ganz anderes. Es geht bei allem, was wir entscheiden, um den HSV", sagte Jarchow: "Ich handele grundsätzlich nicht aus Angst um meinen Job. Die verspüre ich nicht, diese Unabhängigkeit habe ich."

Kühne, der den Transfer von Mittelfeldstar Rafael van der Vaart zum HSV maßgeblich mitfinanziert hatte, fordert einen personellen Neuanfang beim Bundesliga-Dino. Der Unternehmer will den früheren Meistertrainer Felix Magath als Klub-Boss des Traditionsvereins installieren.

Hier weiterlesen: HSV: Kühne trifft sich mit Magath

Weiterlesen