Der Anti-Diskriminierungsbeauftragte des DFB, Gunter A. Pilz, hat im Gespräch mit SPORT1.fm Wolfgang Salewski kritisiert, der vom FC Bayern München als Vermittler zwischen Fans und Verein engagiert wurde.

"Es war nicht klug ihn als Mediator zu nehmen, man hätte jemanden nehmen sollen, der beide Seiten neutral betrachtet", sagte Pilz.

Es sprach weiter davon, dass ein Vermittler nur eine Chance hat wenn ihn die Fans und der Verein akzeptieren.

Die Ultraszene des Rekordmeisters sieht die Gespräche mit Salewski nicht auf Augenhöhe und glaubt nicht an einen neutralen Mediator, der sein Gehalt vom FCB bezahlt bekommt.

Eingeschaltet worden war der Vermittler, nachdem Fangruppierungen um die "Schickeria" ihren Support an Spieltagen der Bayern eingestellt haben, da die Klubführung Drehkreuze in die Allianz Arena einbauen will.

Darüber hinaus bewertete Fanforscher Pilz den Einsatz der Polizeikräfte beim Champions-League-Hinspiel zwischen dem FC Schalke 04 und PAOK Saloniki als "völlig indiskutabel".

Während dem Spiel wurde im Schalker Fanblock eine Flagge von Mazedonien gezeigt, was die Griechen provoziert hatte.

Daraufhin stürmten Polizisten unter dem Einsatz von Pfefferspray den Schalke-Block.

Er kritisierte auch den Verein und die Ordnungskräfte der "Königsblauen", die diese Provokation im Vorfeld unterbinden hätten sollen.

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