Unternehmer Klaus-Michael Kühne hat erneut sein Vorhaben bekräftigt, Meistertrainer Felix Magath als Klub-Boss zum Hamburger SV zu lotsen.

"Felix Magath hat bewiesen, dass er einen Verein wieder nach oben führen kann", sagte der 76-Jährige der "Sport Bild": "Er ist ein Mensch, der durchgreift. Und beim HSV muss durchgegriffen werden."

Laut Informationen des Magazins sollen sich der Investor und der 60 Jahre alte Ex-Spieler und -Trainer des HSV bereits zweimal getroffen haben - zuletzt zu konkreten Gesprächen auf Mallorca. Dabei soll Magath Kühne ein Konzept vorgelegt haben, wie er den HSV wieder in der Bundesliga-Spitze etablieren würde.

Magath hielt sich hingegen zurück. "Es gibt keine Veranlassung, mich zum HSV zu äußern", sagte der frühere Trainer des VfL Wolfsburg. Er sei nicht auf der Suche nach einem Job.

Kühne, der an der Verpflichtung von Mittelfeldstar Rafael van der Vaart maßgeblich beteiligt war, stellt dem klammen Klub bei einer Installation Magaths erneut finanzielle Unterstützung in Aussicht. "Wenn die nötigen Strukturen eingeleitet und die handelnden Personen ersetzt werden, bin ich und sind auch andere bereit, größere Investitionen zu tätigen", sagte der Unternehmer.

Zuletzt hatten seine abfälligen Äußerungen über HSV-Sportdirektor Oliver Kreuzer, Vorstandsboss Carl Jarchow und Trainer Thorsten Fink jedoch für Empörung beim Bundesliga-Dino gesorgt. Magath war einst Profi und Trainer beim HSV.

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