Es war eine Schreckensmeldung für die Fans von Borussia Dortmund. Die anhaltenden Rückenprobleme von Ilkay Gündogan hatten zu Spekulationen geführt, der Nationalspieler müsse möglicherweise sogar operiert werden und falle monatelang aus.

Diesem Szenario ist Gündogan jetzt aber entgegen getreten. "Von dem Gerücht, dass ich angeblich operiert werden soll, habe ich auch schon gehört. Aber ich weiß davon Gott sei Dank nichts. Ich bin mir sicher, dass wir das alles so in den Griff bekommen", sagte Gündogan der "Bild".

Dennoch fällt Gündogan mindestens vier weitere Wochen aus. Das ist das Ergebnis einer weiteren Kernspintomografie am Montag, die ergab, dass Gündogan an einer Überlastungsreaktion im Lendenwirbel-Bereich leide.

Bisher war von einer Stauchung der Wirbelsäule die Rede gewesen.

Zunächst war der 22-Jährige in der "Bild" von einer kürzeren Pause ausgegangen.

"Wenn kein Wunder geschieht und ich am Donnerstag wieder voll ins Training einsteige, wird das wohl nichts mit dem Frankfurt-Spiel (am Sonntag, Anm. d. Red.). Mein neues Ziel ist es, nach der Länderspielpause gegen den HSV wieder auf dem Platz zu stehen."

Damit steht der Profi seinem Team in den nächsten Bundesligaspielen und wohl auch zum Start der Champions League am 17./18. September nicht zur Verfügung.

Auch Bundestrainer Joachim Löw muss nun in den nächsten beiden WM-Qualifikationsspielen auf den Dortmunder verzichten.

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