Der frühere Bundesliga-Schiedsrichter Bernd Heynemann hat die aktuelle Schiedsrichtergeneration nach der Rot-Flut am 3. Bundesliga-Spieltag kritisiert.

"Wir haben mehr kommuniziert und die Spieler darauf hingewiesen: "Pass auf, es gibt gleich Gelb-Rot. Das ist heute nicht mehr so", nannte der 59-Jährige im SPORT1-Interview das Kerndefizit bei den heutigen Bundesliga-Referees.

(Das komplette Interview Mo, 18.30 Uhr in Bundesliga Aktuell)

Nach Heynemanns Ansicht sind viele Bundesliga-Schiedsrichter außerdem zu jung, ihnen fehle die Lebenserfahrung.

Der hohe Druck, der auf den Unparteiischen leistet, sei aber kein Problem.

"Ich habe schon immer gesagt, wer Druck hat, soll zur Toilette gehen. Man muss sich seiner Verantwortung bewusst sein. Wer Angst hat, darf keine Spiele pfeifen", stellte der Magdeburger klar.

Am 3. Spieltag gab es insgesamt acht Platzverweise. Das bedeutete einen neuen Negativrekord in 50 Jahren Bundesliga.

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