Bayern München und den SC Freiburg trennen nach nur drei Spieltagen in der Bundesliga bereits acht Punkte, doch Bayern-Trainer Pep Guardiola hat größten Respekt vor dem nächsten Gegner.

Er habe sich die beiden Duelle mit dem SC in der vergangenen Saison angeschaut, berichtete der Coach vor dem Spiel in Freiburg am Dienstag (18.30 Uhr), "und ich war sehr beeindruckt. Ich bin sicher: Wir müssen gut spielen. Wenn wir das nicht tun, werden wir nicht gewinnen."

Freiburg spiele unter seinem Kollegen Christian Streich einen sehr aggressiven Fußball, führte Guardiola weiter aus: "Seine Mannschaft ist sehr, sehr gut. Sie warten nicht ab, spielen immer nach vorne und sind darin unglaublich, und sie haben ein sehr gutes Aufbauspiel."

Mit dem Einzug in die Europa League habe Freiburg in der vergangenen Saison "Unglaubliches geleistet. Ich weiß, wie schwer es ist, in Freiburg zu spielen". In der Triple-Saison haben die Münchner in Freiburg ein mühsames 2:0 erspielt, zu Hause gewann die Mannschaft des damaligen Trainers Jupp Heynckes 1:0.

Guardiola forderte sein Team auf, den drei Siegen zum Start in Freiburg den vierten Dreier folgen zu lassen. "Das sind nur drei Spiele, das ist nur ein Anfang. Wir müssen, wir wollen das jetzt fortsetzen."

Dass bereits am Freitag mit dem europäischen Supercup in Prag gegen den FC Chelsea das nächste Highlight warte, dürfe am Dienstag keine Rolle spielen: "Wir müssen in der Lage sein, uns auf Freiburg zu fokussieren."

Verzichten müssen die Münchner im Breisgau auf Javi Martinez (Adduktorenprobleme) und Thiago. Letzterer hatte sich am Samstag beim 2:0 gegen den 1. FC Nürnberg einen Syndesmoseriss zugezogen und wurde am Montag operiert.

Der Spanier wird fünf bis sechs Wochen auf Gehhilfen angewiesen sein, Guardiola rechnet erst im November wieder mit dem 22 Jahre alten Neuzugang.

Der Coach nannte den langen Ausfall seines Wunschspielers "sehr schlimm für mich und für die Mannschaft. Er ist ein spezieller Spieler. Wir werden ihn vermissen". Thiago selbst sei "traurig, sehr traurig".

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