Vorstandschef Carl Jarchow hat Investor Klaus-Michael Kühne das Recht abgesprochen, beim Hamburger SV Personalwechsel und veränderte Strukturen zu fordern.

"Man sollte ganz deutlich sagen, der HSV ist kein Verein, der sich von außen hineinregieren lässt, sondern der Vorstand ist für den Trainer zuständig und der von den Mitgliedern gewählte Aufsichtsrat für den Vorstand. Und so wird es auch bleiben. Die Frage einer veränderten Struktur werden wir intern besprechen und als Vorstand auch begleiten", sagte Jarchow am Sonntagabend in der TV-Sendung "Sportclub" des "NDR".

Der Boss des Bundesligisten ergänzte: "Der HSV wäre schlecht beraten, wenn er sich von außen unter Druck setzen ließe von einer einzelnen Person, die sagt, wenn ihr das und das macht, dann kriegt ihr mein Geld. Wenn wir uns in diese Abhängigkeit begeben, wären wir schlecht beraten."

Milliardär Kühne hatte dem HSV 2012 eine Darlehen über acht Millionen Euro für den Transfer von Rafael van der Vaarts gewährt. In der Vorwoche hatte er Trainer Thorsten Fink kritisiert und die Inthronisierung von Felix Magath als Präsidenten gefordert.

Hier gibt's alle Bundesliga-News

Weiterlesen