Nach dem völlig verkorksten Saisonstart sucht der Hamburger SV noch händeringend nach einem treffsicheren Stürmer.

"Vorne würde uns Qualität gut tun. Ich habe auf unsere Bank geschaut, da war keiner mehr, um noch einmal zu reagieren", sagte Sportdirektor Oliver Kreuzer (47), "wir müssen und wollen in der Offensive noch etwas tun."

Im Gespräch ist in der Hansestadt weiter ein Ausleihgeschäft mit dem bei 1899 Hoffenheim aussortierten Angreifer Eren Derdiyok (25). Die Transferfrist endet in diesem Sommer am 2. September.

Nach drei Spielen hat der selbsternannte Europa-League-Anwärter von der Elbe erst einen Punkt auf dem Konto und rangiert auf Platz 15. Zuletzt vergab Angreifer Artjoms Rudnevs bei der Niederlage in Berlin gegen Hertha BSC (0:1) beste Möglichkeiten.

Neben dem Letten steht Trainer Thorsten Fink in Jaques Zoua nur noch ein weiterer nomineller Stürmer zur Verfügung.

Doch bevor Kreuzer Geld für Verstärkungen in die Hand nehmen darf, muss der Manager des klammen HSV erst einmal seine Ladenhüter wie Slobodan Rajkovic, Michael Mancienne, Gojko Kacar oder Robert Tesche verkaufen.

"Wir würden sicherlich gerne noch einen weiteren offensiven Spieler verpflichten. Wir wären sicherlich dazu in der Lage, aber wir haben uns gewisse Budgetziele gesetzt, wir wollen keinen Verlust machen", sagte Klub-Boss Carl Jarchow im "NDR Sportclub", "insofern werden wir versuchen, unseren Kader in den nächsten Tagen noch zu verkleinern."

Hier weiterlesen: Rekord-Hertha frustet HSV

Weiterlesen