Dirk Dufner, Sportdirektor von Hannover 96, hat im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1 den Platzverweis gegen 96-Profi Szabolcs Huszti kritisiert.

"Von Körperverletzung zu reden" sei Unsinn, sagte Dufner.

"Für mich ist es dunkelgelb, weil er den Gegenspieler nicht sieht."

Szabolcs Huszti war beim 2:1-Sieg über Schalke in der 74. Minute vom Platz gestellt worden, weil er mit hohen Bein Kevin Hoogland getroffen hat.

Dufner bemängelte zudem die jüngst hohe Zahl an Roten Karten in der Bundesliga, sagte aber auch: "Die Schiedsrichter sind ein Stück weit in ihrem Regelwerk gefangen. Man muss aber darüber nachdenken, ob das Spiel kaputt geht, wenn es am Ende mit 8 zu 9 Spielern endet."

Schon in den ersten sieben Partien des dritten Spieltags stellten die Bundesliga-Akteure den Platzverweis-Rekord ein.

Besonders farbenfroh waren die Spiele in Sinsheim und Hannover, wo Sejad Salihovic (1899, Rot), Francis Coquelin (Freiburg, Gelb-Rot) und Admir Mehmedi (Freiburg, Rot) bzw. Benedikt Höwedes (Schalke, Rot), Christian Fuchs (Schalke, Gelb-Rot) und Szabolcs Huszti (Hannover, Rot) vom Platz flogen.

Zudem musste auch Luiz Gustavo (Wolfsburg, Gelb-Rot) in Mainz frühzeitig unter die Dusche.

Dufner äußerte sich zudem zur Situation von 96-Abwehrspieler Christian Schulz, der auch bei Werder Bremen im Gespräch sein soll.

"Wir haben relativ viele Innenverteidiger, ich könnte mir vorstellen, dass noch einer geht, das weiß ich aber nicht", sagte er ausweichend.

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