Borussia Dortmunds Trainer Jürgen Klopp geht mit den Aussagen von Mario Götze, er wechselte wegen Pep Guardiola zum FC Bayern, weiter souverän um.

Im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" gab sich der Trainer des Champions-League-Finalisten absolut gelassen: "Ich halte mich nicht für den besten Trainer von Nordrhein-Westfalen, Deutschland, der Welt oder sonst irgendwas. Ich habe keine Sekunde gedacht: Ach Mensch, Mario, ich hab dir doch auch geholfen, das ist nicht nett."

Auch die ständigen Vergleiche mit Guardiola sind für Klopp nicht so wichtig.

"Ich war nie ein Weltklassespieler, ich mag am Fußball möglicherweise ein paar andere Dinge als er. Dadurch arbeiten wir komplett anders", erklärte Kopp, erkannte aber auch ein paar Gemeinsamkeiten: "Nicht komplett unähnlich sind wir, wenn ich höre, wie er über Spieler spricht."

Die Luxusbedingungen wie bei Chelsea, Manchester oder eben Bayern München hält Klopp für nicht erstrebenswert: "Mir ist es lieber so wie in Dortmund, als wenn ich mir jede Woche Gedanken machen müsste, wie der Mancini zuletzt bei Manchester City, ob ich lieber Balotelli, Dzeko, Tevez oder Agüero spielen lasse. Mit ganz viel Geld kann man auch ganz viel Mist machen."

Das Interesse renommierter Klubs am Trainer Klopp braucht der ehemalige Mainzer Profi für sein Selbswertgefühl nicht, es hat aber andere Vorzüge.

"Es gibt einem als Trainer eine gewisse Sicherheit, diesen Job weitermachen zu können. Ich finde es aber einfach richtig cool in Dortmund, wie hier alles abläuft. Ich denke keine Sekunde darüber nach, woanders hin zu wollen, nur weil das jemand in den Raum stellt", sagte der Dortmunder Trainer.

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