Der als akribischer Arbeiter bekannte Fußball-Trainer Jos Luhukay kann Erfolge nur schwer genießen.

"Meine Frau sagt immer: 'Jos, du musst das mal genießen.' Aber ich kann nicht, das muss ich offenbar noch lernen", sagte der Coach des Bundesliga-Aufsteigers Hertha BSC im Interview der am Donnerstag erscheinenden Ausgabe des "11Freunde"-Magazins.

Der Niederländer vermutet, er sei zu "seriös, zu asketisch. Ich trinke keinen Alkohol, ich rauche nicht, ich tanze nicht."

Es gebe zwar Momente, in denen er sich still freuen würde, aber trotzdem an die nächste Aufgabe denke.

"Genießen ist schwer - das werde ich wohl erst können, wenn meine Trainerlaufbahn vorbei ist", bemerkte der 50-Jährige.

Lukukay würde sich auch nie ein Hertha-Tattoo stechen lassen, wie einst Markus Babbel, der die Hauptstädter vor zwei Jahren in die Bundesliga geführt hatte.

"Ich liebe den Fußball und Hertha ist mir sehr wichtig, aber dafür braucht es kein Bekenntnis auf meiner Haut", stellte er klar: "Ich werde mir jedenfalls nie ein Tattoo stechen lassen."

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