Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat im Stadionheft des Rekordmeisters Heribert Bruchhagen angegriffen. Auch Rudi Völler kriegt sein Fett weg.

"Ich habe derzeit das Gefühl, dass einige fast schon verzweifelt versuchen, uns am Zeug zu flicken. Wir stehen rundum mit der Note 1+ da, sportlich wie wirtschaftlich, und das scheint nicht allen zu gefallen und wir sollten aufhören, uns für die sehr guten Leistungen zu rechtfertigen", schreibt Rummenigge im neuen "Bayern Magazin".

Dann geht es konkret gegen den Leverkusener Sportdirektor Völler und Frankfurt-Boss Bruchhagen:

"Ich denke an Rudi Völler und seine Aussage, wir würden den Rest der Liga erdrücken. Und ich denke an Heribert Bruchhagen mit seiner unsäglichen Schnapsidee, den Champions-League-Teilnehmern in die Kasse zu greifen, zum angeblichen Wohl der Liga."

Und weiter: "Ich wiederhole es gern: Es gibt einen Solidarpakt im deutschen Fußball, der unter anderem besagt, dass sich der FC Bayern der zentralen Vermarktung der TV-Rechte unterwirft, und zwar zu seinen finanziellen Lasten. Das ist der Länderfinanzausgleich des Fußballs. Die Forderung von Bruchhagen empfinde ich als Infragestellen dieses Solidarpaktes."

Mit den eigenen Fans will Rummenigge dagegen den Dialog suchen: "Ich bedaure sehr, dass es im Verhältnis des FC Bayern zu einem Teil der Fanszene derzeit Probleme gibt. Ich möchte betonen, dass keine der Maßnahmen, die getroffen wurden, eine Schikane darstellen soll."

In letzter Zeit war es zu Protesten gegen Drehkreuze vor der Bayern-Fankurve gekommen.

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