Malaga-Trainer Bernd Schuster rechnet trotz des gescheiterten Engagements beim VfL Wolfsburg langfristig mit einem Job in Deutschland.

"Ich werde noch einmal in der Bundesliga arbeiten. Das denke ich schon", sagte der 53 Jahre alte Coach des spanischen Erstligisten FC Malaga in einem Interview der "Sport Bild".

Auch den Posten als Bundestrainer würde sich der Europameister von 1980 "prinzipiell" zutrauen. "Keine Frage. Der Druck wäre zumindest nicht zu groß für mich", sagte Schuster.

Er habe vor seinem Amtsantritt in der Primera Division auch Anfragen von Nationalverbänden gehabt.

"Das ist überhaupt eine Sache, die mich sehr reizt. Mal eine EM oder WM als Trainer erleben, darauf hätte ich schon sehr große Lust", sagte der frühere Weltklasse-Profi.

Dem in letzter Sekunde geplatzten Job in Wolfsburg trauert er nach eigenen Worten nicht hinterher.

"Es ist dumm gelaufen. Belassen wir es dabei", sagte Schuster.

"Fakt ist: Es ist schade, weil ich mich sehr mit dem Thema beschäftigt, mich auf die Aufgabe gefreut habe und schon viel Spaß bei der ganzen Planung hatte."

Eine Erklärung habe es nicht gegeben und sei ihm auch nicht mitgeteilt worden.

Erst vor wenigen Tagen hatte Schuster für Irritationen gesorgt, als er sich für die Freigabe von Dopingmitteln zu Regenerationszwecken aussprach.

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