Kevin Trapp, Torhüter des Bundesligisten Eintracht Frankfurt, warnt vor dem Playoff-Hinspiel in der Europa League bei FK Karabach Agdam am Donnerstag vor zu hohen Erwartungen. "Wir sollten vorsichtig sein", sagte der 23-Jährige am Dienstag: "Der Gegner wird kein Selbstläufer, aber wir freuen uns drauf."

Mit der Dienstreise nach Baku habe die Eintracht nach dem misslungenen Saisonstart "die Chance, Selbstvertrauen zurückzuholen", sagte Trapp.

Dafür müsse das Team von Trainer Armin Veh "die Bundesliga kurzfristig ausblenden", forderte der U21-Nationalkeeper: "Wir müssen jetzt die Dinge umsetzen, die wir im Training vorgegeben bekommen." Für Frankfurt hatte die Saison mit zwei Niederlagen bei Hertha BSC (1:6) und gegen Triple-Gewinner Bayern München (0:1) begonnen.

Nach viermonatiger Verletzungspause (Mittelhandbruch) ist Trapp froh, "überhaupt wieder im Tor zu stehen. Langsam merkt man, dass die Automatismen wiederkommen."

Die Nationalmannschaft und die WM 2014 in Brasilien seien deshalb (noch) kein Thema. "Ich plane im Fußball nicht zu weit voraus", sagte Trapp: "Es ist wichtig, dass ich gute Leistungen im Verein zeige, alles andere kann ich nicht beeinflussen."

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