Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl hat sich nach dem ersten Saisonsieg seines Teams erleichtert gezeigt.

"Heute komme ich gerne nach München", sagte Eberl im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1: "Wir hatten nach dem Pokal-Aus und dem Auftakt gegen Bayern schon ein bisschen Druck auf dem Kessel. Umso beeindruckender war es, wie wir gespielt haben."

Die "Fohlen" hatten das zweite Partie der noch jungen Spielzeit mit 3:0 gegen Hannover 96 gewonnen.

Eberl freut sich nach dem "fantastischen Spiel" vor allem über die Qualitäten der Neuzugänge: "Wir wollen uns in der Einstelligkeit etablieren. Dazu tragen auch die Neuzugänge bei, auch jene, die jetzt schon ein Jahr bei uns sind. Dominguez ist bei uns intern ein wichtiger Mann. Granit Xhaka , der jetzt richtig durchstarten wird und auch Luuk de Jong, der fußballerisch sehr gut zu uns passt. Wir wollen Großes erreichen und oben dabei bleiben."

Die Vereins-Philosophie erklärt Eberl folgendermaßen: "Die Spieler kommen nicht wegen dem Geld, sondern wegen der Perspektive nach Gladbach. Deswegen können wir junge Spieler holen, wir haben einen überragenden Trainer, der mit genau solchen Spielern arbeiten will. Es ist wunderschön, dass wir als Verein zusammen mit unseren Spielern wachsen können."

Wenig beeindruckend war hingegen die 0:4-Niederlage von Schalke 04 gegen Wolfsburg. Eberl sieht bei den Defensiv-Schwächen der Schalker Probleme in der Abstimmung: " Das Zusammenspiel muss stimmen, man darf den Verteidiger nicht alleine lassen."

Eine Trainer-Diskussion um Jens Keller hält Eberl für verfrüht. "Es ist mir zu früh und zu heftig, darüber zu reden, ob Trainer ja oder Trainer nein. Es gibt immer noch die Mannschaft, die auf dem Platz steht."

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