Dortmunds Klub-Boss Hans-Joachim Watzke hat die Berichte über eine Gehaltserhöhung für den abwanderungswilligen Star-Stürmer Robert Lewandowski bestätigt.

Gleichzeitig wehrte sich der BVB-Boss gegen die Einschätzung, der deutsche Vizemeister habe sich den Frieden mit dem Polen, der sich seit geraumer Zeit mit dem FC Bayern München über einen Wechsel einig ist, erkauft.

"Davon kann ja überhaupt keine Rede sein", sagte Watzke auf die entsprechende Frage in der "Bild am Sonntag: "Es stimmt aber, dass wir Roberts Bezüge seiner sportlichen Bedeutung angepasst haben - was wir schon seit Monaten vorhatten."

Die Dortmunder hatten einem Transfer des 24-jährigen Topscorers nach München bereits in diesem Sommer einen Riegel vorgeschoben.

Watzke erklärte: "Wir haben uns vor kurzer Zeit mit Robert, seinen Beratern und Michael Zorc zusammengesetzt und die gesamte Situation aufgearbeitet. So, wie sich das gehört. Grundsätzlich behalten wir die Inhalte solcher Gespräche aber für uns. Das war nie anders und wird sich auch nie ändern."

Es sei Zeit gewesen, dass ein Gespräch "in dieser Ausführlichkeit" stattgefunden habe: "Roberts Wunsch - diesen Sommer zu Bayern zu gehen - war legitim. Es war auch klar, dass er anfangs enttäuscht sein würde, weil wir ihn nicht gehen lassen. Wir sind uns jetzt einig, dass wir alle in dieser Saison das Beste für den BVB rausholen wollen."

?Spiegel online? hatte berichtet, dass Lewandowskis neues Gehalt je nach Prämienzuschlägen nun bei über fünf Millionen Euro für die letzten zehn Vertragsmonate liegt. Damit wäre der Stürmer einer der Top-Verdiener im Dortmunder Kader.

Bislang erhielt Lewandowski lediglich ein Grundgehalt von 1,5 Millionen Euro pro Saison.

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