Ohne Angst fährt Bundesligist Eintracht Braunschweig am Sonntag zum Champions-League-Finalisten Borussia Dortmund.

Trotz der Auftakt-Niederlage gegen Werder Bremen (0:1) will sich der Aufsteiger mit 7000 Fans im Rücken beim Vizemeister so teuer wie möglich verkaufen.

"Dieses Spiel ist für uns eine neue Dimension. Wir werden mit einer gesunden Wahrnehmung nach Dortmund fahren und versuchen, all das, was in unserer Macht steht, abzurufen", sagte Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht am Freitag.

Zuversichtlich zeigte sich der Coach, dass seine Mannschaft aus den Fehlern der Niederlage vom ersten Spieltag gelernt hat.

"Die große Euphorie ab der 60. Minute gegen Bremen hat uns eventuell den Sieg gekostet, aber diese Erfahrung zählt zu den Dingen, die wir aus dem Spiel mitgenommen haben", sagte der Ex-Profi.

Allerdings muss der Aufsteiger weiterhin auf die Stammspieler Deniz Dogan (Steißbeinprellung) und Matthias Henn (Risswunde am Knie) verzichten.

Ebenfalls noch nicht zum Kader gehört Torjäger Domi Kumbela (Trainingsrückstand). "Er braucht noch ein bis zwei Wochen", erklärte der Eintracht-Trainer.

Weiterlesen