Einer durchwachsenen Vorbereitung folgte ein hoffnungsvolles Debüt. Beim 3:3-Aufakt auf Schalke beindruckte der Hamburger SV seine Fans mit phasenweise technisch anspruchsvollem Offensivfußball.

Nicht nur die Anhänger zeigten sich vom Gesehenen angetan.

Auch Trainer Thorsten Fink gibt bei SPORT1.FM zu, dass er mit der Leistung seines Teams nicht unbedingt gerechnet hatte: "Erwarten konnte man das nach der Vorbereitung nicht."

Besonders nach den Gegentreffern kurz nach Beginn der ersten und zweiten Halbzeit habe das Team die entsprechende Antwort parat gehabt. "Das hat mir gezeigt, dass die Mannschaft gelernt hat, sich weiterentwickelt hat und reifer geworden ist", so der Coach der sein Team lobte, dass es zwar kleine Dinge gegeben habe, "aber nicht vieles, das man besser machen kann."

Für Nachbesserungen besteht daher augenscheinlich kein Bedarf.

Das vorhandene Personal reicht nach Meinung Finks aus, um die Bundesliga-Saison erfolgreich bestreiten zu können: "Ich bin in dieser Saison vorläufig mit dem Kader zufrieden."

Die drei Neuzugänge Lasse Sobiech, Jacques Zoua und Hakan Calhanoglu lieferten vielversprechende Darstellungen ab.

Letzterer überzeugte trotz der Befürchtungen, dass sich Calhanoglu und Rafael Van der Vaart von der Spielanlage zu ähnlich seien. Fink: " Er kann Rafael vertreten, er kann aber auch mit ihm spielen, das hat er gezeigt. Ich glaube, dass Hakan und Rafael sehr gut zusammen harmonieren und bei Standards sehr gefährlich sind."

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