Der Torklau von Hoffenheim erhitzt auch am Tag nach der eindeutigen Fehlentscheidung von Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer die Gemüter.

"Das ist eine Situation, bei der es keine zwei Meinungen geben kann", sagte Torsten Lieberknecht im Volkwagen Doppelpass auf SPORT1 über die Szene, als sich ein Schuss von Hoffenheims Kevin Volland im Spiel gegen den 1. FC Nürnberg (2:2) hinter die Linie senkte.

Das Schiedsrichter-Gespann verweigerte dem Treffer aber die Anerkennung.

Der Trainer von Eintracht Braunschweig forderte in diesem Zusammenhang die Einführung der Torlinien-Technologie in der Bundesliga, die von der FIFA bereits für die WM 2014 in Brasilien beschlossen wurde: "Das ist ein Mittel, bei dem man nicht auf Zeit spielen sollte. Es gibt die Regelung, dass man das durchführen darf und dann soll man es einfach machen!"

In der besagten Szene sei laut Lieberknecht aber auch der Schiedsrichter gefordert, auf die Reaktionen der Nürnberger zu achten: "Die haben ja sofort die Arme hängen lassen."

Mit dem Bundesliga-Comeback der Braunschweiger nach 28 Jahren war er trotz der 0:1-Heimniederlage gegen Werder Bremen zufrieden.

"Wir haben uns sehr ordentlich präsentiert. Nicht nur wir als Mannschaft, sondern auch der gesamte Verein Eintracht Braunschweig. Wir haben gezeigt, dass man sich auf uns freuen kann", erklärte der 40-Jährige.

Aufgrund der spielerischen Überlegenheit und des unglücklichen Gegentors durch Zlatko Junuzovic kurz vor Schluss meinte Lieberknecht: "Wenn wir gewonnen hätten, wäre es nicht unverdient gewesen."

In der Situation, die zum Tor führte, sei man zwar unachtsam gewesen. "Ich möchte den Jungs aber keinen großen Vorwürfe machen", so Lieberknecht.

Hier weiterlesen: Bremen gelingt Befreiungsschlag

Weiterlesen