Nach der "Kriegserklärung" von Paul Scharner an den HSV folgt jetzt die Retourkutsche von Sportdirektor Oliver Kreuzer.

"Man weiß ja, dass der Paul manchmal etwas anders tickt", sagte Kreuzer bei "Sky".

"Von Erpressung oder ähnlichem möchte ich mich deutlich distanzieren", erklärte der 47-Jährige am Rande einer Veranstaltung in der Hamburger Arena.

Der österreichische Verteidiger Scharner hatte Kreuzer zuvor der Erpressung bezichtigt, weil der ihn vor die Wahl gestellt hatte, den HSV trotz Vertrags bis 2014 zu verlassen oder bei der U23 mitzutrainieren. Danach drohte Scharner dem HSV mit "Krieg".

"Wir haben Paul vor längerer Zeit mitgeteilt, dass wir ohne ihn planen", erklärte der Sportdirektor.

In der vergangenen Woche sei dann die Entscheidung gefallen, mit reduzierten Kader zu trainieren und die überchüssigen Profis bei der U23 trainieren zu lassen. "Das ist alles", so Kreuzer.

Und weiter: "Wir wollen uns jetzt komplett auf die Meisterschaft konzentrieren. Deshalb ist es gut, dass dann spätestens ab Montag diese Störfeuer nicht mehr im Kreise der Mannschaft sind."

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