Markus Babbel pflegt ein zwiespältiges Verhältnis zum FC Bayern München. "Es ist eine Hassliebe, die mich mit dem Verein verbindet", sagte der ehemalige Bayern-Profi der "Süddeutschen Zeitung". "Einerseits ist der FC Bayern zweifellos eine Familie. Aber dieser Verein kann auch brutal sein."

Babbel beklagte, er habe als Spieler aus der eigenen Jugend nie dieselbe Wertschätzung erhalten, wie die externen Neuzugänge. Der 40-Jährige nannte als Beispiel die Handhabe bei Vertragsverlängerungen.

"Es war für den Verein nur Formsache, dass wir als Eigengewächse sowieso unterschreiben würden", sagte Babbel. "Uli Hoeneß hat damals als Manager so gut wie nie mit mir gesprochen. Irgendwann war das Maß voll und ich wollte einfach nur weg."

Bei der jetzigen Generation habe sich das ein bisschen geändert. "Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger sind absolute Aushängeschilder des Vereins", sagte Babbel, der insgesamt 260 Pflichtspiele für den deutschen Rekordmeister bestritt.

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