Der ehemalige Verein des Bayern-Trainers Pep Guardiola, FC Barcelona, hat seinem einstigen Erfolgscoach wohl die Liebe gekündigt.

"Wir schließen das Kapitel und vergessen ihn", meinte Barcelonas Präsident Sandro Rosell in der spanischen Zeitung "Sport". Außerdem ätzte er: "Ich glaube, dass Pep jemand vergiftet und er lässt sich vergiften."

Rosell geht demnach davon aus, dass ein Vertrauter Guardiolas den Trainer gegen Barca aufhetzen würde.

Bereits zuvor gab es Misstöne zwischen dem einstigen Erfolgsduo Barcelona und Guardiola.

So beklagte sich Pep-Nachfolger Tito Vilanova über mangelnde Unterstützung Guardiolas während seiner Krebserkrankung, während dieser sich beide in New York aufhielten.

Zu Bayerns Neuzugang Thiago sagte Rosell: "Wir wollen keine Spieler, die nicht an erster Stelle an Barca denken. (?) Wir haben einen Ersatzspieler für 25 Millionen verkauft."

Bei Barcelonas Spiel in München vor zwei Wochen habe der Barca-Präsident Kälte zwischen Guardiola und seinem ehemaligen Erfolgsteam festgestellt: "Das hat mich überrascht. Man macht sich Gedanken darüber."

Das Verhältnis zwischen Barcelona und Guardiola verhärtet sich immer mehr.

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