Manager Andreas Müller von 1899 Hoffenheim hat den Glauben an den Klassenerhalt noch lange nicht aufgegeben - trotz Platz 16 und dem negativen Trend.

"Jetzt muss man das mental so annehmen, wie es nun mal ist. Sicherlich haben wir da eine Menge Nachholbedarf, aber es gibt keinen Grund zu resignieren, sondern wir werden weiter an eine Rettung glauben", betonte Müller im Interview mit SPORT1.

Dass es in Hoffenheim für ihn nicht einfach werden würde, war dem Schwaben von vornherein klar.

"Ich wusste, dass die Aufgabe hier eine große Herausforderung sein würde. Die Umstände bringen es mit sich, dass diese Herausforderung noch größer ist als gedacht", erklärte Müller: "Aber ich bin lange im Geschäft, und mich haut so schnell nichts um."

Im Heimspiel gegen den FC Bayern München will Hoffenheim sich wieder Selbstvertrauen aufbauen, auch wenn für 1899 gegen den souveränen Tabellenführer eine fast unmögliche Aufgabe wartet.

"Auch aus so einem Spiel kann man sich positive Energie ziehen. Es wäre falsch zu sagen, dass man nichts zu verlieren hat. Auch gegen die Bayern hat man etwas zu verlieren, nämlich drei Punkte", sagte Müller:

"Wir werden uns mit allem, was wir in uns haben, so vorbereiten, dass wir gestärkt in das Spiel gehen. Wir werden das Spiel so angehen, dass eine Überraschung möglich ist."

Ob Müller an Wunder glaubt? "Nein, nur an harte Arbeit."

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