Wolfsburgs Manager Klaus Allofs hat im Audi Star Talk (ab 21.15 Uhr im TV auf SPORT1) die Kritik von Ex-Trainer Felix Magath gekontert.

"Ich bin einmal gefragt worden, ob ich ein bestelltes Feld vorgefunden habe. Und da kann man - ohne dass das bedeutet, Dreck hinterherzuwerfen - sagen: Nein! Ein bestelltes Feld bedeutet, dass man nur noch ernten muss. Und das ist natürlich nicht der Fall. Wenn alles gut gelaufen wäre, dann wären wir beide (Allofs und Trainer Dieter Hecking/Anm. d. Red.) jetzt nicht beim VfL."

Zuvor hatte sich Magath beschwert, dass beim VfL "nachgetreten" werde.

"So eine Entscheidung wie meine Entlassung wird von Vereinsvertretern getroffen. Das ist auch in Ordnung. Dass allerdings meinen loyalen Geschäftsstellen-Mitarbeitern und mir anschließend noch Dreck hinterhergeworfen wird, verstehe ich überhaupt nicht", hatte Magath in der Tageszeitung "Die Welt" gewettert.

Auch an der bisherigen Transferpolitik übte der "Wölfe"-Manager Kritik. "In der Vergangenheit haben wir leider im mittleren Bereich oder vielleicht im unteren Bereich zu viel Geld ausgegeben", monierte Allofs: "Das sollten wir versuchen zu ändern."

Er stellte aber klar: "Für Qualität und außergewöhnliche Spieler, für die Zuschauer auch ins Stadion kommen, muss man weiterhin Geld ausgeben. Und das werden wir auch tun."

Ein Kandidat dafür ist Noch-Bremer Kevin de Bruyne, den Allofs aber nicht von seinem Ex-Klub holen will.

"Nicht aus Bremen", betonte der VfL-Manager, "wenn, dann würde ich ihn von Chelsea abholen. Ab 1. Juli ist er ja wieder Spieler von Chelsea London. Wir haben nie einen Hehl daraus gemacht, dass dies ein Spieler wäre, der dem VfL gut zu Gesicht stehen würde. Aber ob dies zu realisieren ist, weiß ich nicht."

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