Die abstiegsbedrohte SpVgg Greuther Fürth hat bei der Trainersuche anscheinend einen alten Bekannten ins Visier genommen.

Die Franken sind nach übereinstimmenden Medienberichten an einer Verpflichtung ihres ehemaligen Spielers und Coaches Frank Kramer interessiert.

Der 40-Jährige steht noch bis 2014 als Trainer der U23 beim Ligarivalen 1899 Hoffenheim unter Vertrag. Bei den Kraichgauern wirkte Kramer im vergangenen Dezember zudem als Interimscoach.

"Wir streben eine mittel- und langfristige Planung an, es kommt nur jemand in Frage, der absolut zu uns passt", sagte Sportdirektor Rouven Schröder den "Nürnberger Nachrichten". Passen würde Kramer.

Der ehemalige Mittelfeldspieler trug als Amateur das Trikot mit dem Kleeblatt und arbeitete bis 2011 sieben Jahre als Spielertrainer und Coach bei der zweiten Mannschaft sowie U-19-Übungsleiter in Fürth.

Zu Kramer wollte sich Schröder nicht äußern.

"Es bringt uns nichts, Namen in der Öffentlichkeit zu spielen", sagte er. Auch die Hoffenheimer wollten sich zu dem Thema auf SID-Anfrage zunächst nicht äußern.

Nach Informationen der Münchner "tz" hat Fürth zudem Gespräche mit Markus Gisdol geführt. Der 43-Jährige war bei Schalke 04 bis Mitte Dezember Assistent unter Huub Stevens, Ralf Rangnick und Interimstrainer Seppo Eichkorn.

Am Samstag beim Ligaspiel beim Hamburger SV (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) wird erneut Interimscoach Ludwig Preis neben Schröder auf der Fürther Bank sitzen.

In der Woche darauf gegen Hoffenheim muss jedoch der Nachfolger von Mike Büskens präsentiert werden, weil dann die zweiwöchige Übergangsfrist für das Duo Preis-Schröder - beide besitzen keine Fußballlehrer-Lizenz - endet. Kramer schließt im März seine Prüfung zum Fußballlehrer ab.

Sollte Kramer wie Ralph Hasenhüttel (VfR Aalen) absagen, könnte Preis mit Jugendleiter Mario Himsl weitermachen, der die geforderte Lizenz besitzt.

"Ludwig macht das sehr gut, die Jungs nehmen seine Vorgaben sehr gut an", sagte Schröder über den Aushilfscoach.

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