Das Duo aus Manager Andreas Müller und Trainer Marco Kurz will die sportlichen Geschicke des krisengeschüttelten 1899 Hoffenheim auch im Abstiegsfall weiter bestimmen.

Müller stellte Kurz eine Jobgarantie aus und äußerte gleichzeitig seinen Wunsch, auch in der 2. Liga bei den Kraichgauern bleiben zu wollen.

"Ich wusste, dass die Aufgabe hier eine große Herausforderung sein würde. Die Umstände bringen es mit sich, dass diese Herausforderung noch größer ist als gedacht. Aber ich bin lange im Geschäft, und mich haut so schnell nichts um", sagte Müller bei SPORT1: "Ich bin davon überzeugt, dass er genau der richtige Trainer für Hoffenheim ist. Für mich ist die Identifikation wichtig und auch das vorzuleben, was 1899 einmal ausgezeichnet hat."

Auch seine Zukunft sieht Müller in Hoffenheim: "Wir haben gute Leute hier und gute Voraussetzungen. Wir werden den Verein wieder in die Spur bringen. Und ich würde gerne in Hoffenheim bleiben - unabhängig vom Klassenerhalt."

Die Kraichgauer, die am Sonntag gegen Rekordmeister und Spitzenreiter Bayern München um Punkte kämpfen, liegen nach dem 23. Spieltag auf dem vorletzten Tabellenplatz. Der Rückstand des Herbstmeisters von 2008 auf den Relegationsplatz beträgt zwei Punkte, zum rettenden Ufer sind es bereits elf Zähler.

Unter der Regie von Coach Kurz, der die Mannschaft in der Winterpause als Nachfolger von Markus Babbel und Interimstrainer Frank Kramer übernommen hat, holte der Klub von Mäzen Dietmar Hopp nur vier Punkte aus sechs Partien.

Noch erschreckender ist die persönliche Bilanz von Kurz, dessen Vertrag auch für die 2. Liga gilt. Der 43 Jahre alte Ex-Trainer des 1. FC Kaiserslautern hat in seinen zurückliegenden 22 Spielen an der Seitenlinie nur einen Sieg gefeiert.

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