Mainz-Trainer Thomas Tuchel hat sich vor dem DFB-Pokalspiel gegen den SC Freiburg über anhaltende Benachteiligungen durch Schiedsrichter beschwert und von gegen ihn gerichtete "Stimmungen" gesprochen.

"Ich glaube, dass meine Mannschaft im Laufe der Rückrunde krass benachteiligt wird. Und ich habe die Vermutung, dass das an mir liegt", sagte Tuchel.

"Daran habe ich natürlich auch meinen Anteil, keine Frage", sagte er. Die Mannschaft und der Verein müssten dies jetzt ausbaden, "das sind aber die Falschen".

Er wisse, dass seine Person bei den Schiedsrichtertagungen ein Thema sei und glaubt, "dass die Schiris mit mir und meinem Verhalten ein Problem haben".

Er führte "vier Fehlentscheidungen" auf, "die uns unterm Strich bis zu acht Punkte gekostet haben".

Darunter seien zwei nicht gegebene "glasklare" Elfmeter gegen Freiburg (0:0), ein aberkanntes Tor beim FC Augsburg (1:1), der Ausgleich aus Abseitsposition gegen Schalke 04 (2:2) sowie ein nicht gegebener Handelfmeter gegen den VfL Wolfsburg (1:1).

Die Dimension und Häufigkeit der Entscheidungen gegen Mainz sei unübersehbar und würde "spielentscheidende Dinge" betreffen.

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