Eintracht Frankfurt hat einen Passus gegen Pyrotechnik in seine Satzung aufgenommen. Bei einer außerordentlichen Versammlung des Gesamtvereins am Sonntag stimmten 293 von 416 anwesenden Mitgliedern für die Änderung - 112 waren dagegen, elf enthielten sich.

"Der Verein und seine Mitglieder stehen für eine lebendige und friedfertige Fankultur und lehnen daher die Gefährdung von Stadionbesuchern, zum Beispiel durch den Einsatz nicht genehmigter Pyrotechnik, ab", heißt es fortan unter Paragraf 7, Ziffer 1 der Klubsatzung.

"Man erwartet von uns ein klares Signal. Das ist absolut nötig", sagte Reinhard Gödel, Aufsichtsratsmitglied der Fußball AG.

Der Satzungszusatz sollte bereits bei der ordentlichen Mitgliederversammlung im Dezember 2012 beschlossen werden. Doch aus Zeitgründen war die Sitzung abgebrochen und verschoben worden.

Einige Fans von Eintracht Frankfurt waren in der abgelaufenen sowie der aktuellen Saison durch das Abbrennen von Pyrotechnik negativ aufgefallen.

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