Aufsichtsratschef Francisco Javier Garcia Sanz hat die mediale Veröffentlichung der Profi-Gehälter beim VfL Wolfsburg verurteilt.

"Solche Indiskretionen schaden nicht nur uns, sondern dem gesamten Profifußball", sagte das Vorstandsmitglied der Volkswagen AG im Interview mit den "Wolfsburger Nachrichten".

Zuletzt hatte eine Liste des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" mit den angeblichen Jahresverdiensten der Wolfsburger Spieler für Aufsehen gesorgt. Demnach soll der Brasilianer Diego ein Grundgehalt von 8,2 Millionen Euro kassieren.

Sanz wehrte sich jedoch gegen den Eindruck, beim Bundesligisten werde das Geld verschwenderisch ausgegeben:

"Der VfL wird bei uns wie eine ganz normale Tochtergesellschaft behandelt. Herr Grühsem (Stephan Grühsem, stellvertretender Aufsichstratsvorsitzender, Anm. d. Red.) und ich müssen daher dem Konzernvorstand Rechenschaft ablegen über jeden Euro, den der Verein ausgibt."

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