Der Fall Robert Lewandowski wird am Dienstag ab 16.30 Uhr vor dem Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Frankfurt/Main verhandelt. Die Leitung der mündlichen Verhandlung hat Hans E. Lorenz, Vorsitzender des DFB-Sportgerichts.

Der polnische Stümerstar des deutschen Meisters Borussia Dortmund hatte am Samstag bei der 1:4-Heimpleite gegen den Hamburger SV nach einem rohen Einsteigen gegen Per Skjelbred die Rote Karte gesehen.

In erster Instanz sperrte der DFB Lewandowski für drei Spiele, der BVB legte Einspruch gegen das Strafmaß ein. Im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt am Samstag wird Lewandowski definitiv fehlen.

"Wir halten dieses Urteil für überzogen und wollen eine mündliche Verhandlung", sagte Sportdirektor Michael Zorc.

Trainer Jürgen Klopp fügte hinzu: "Es gab viele, die gesagt haben, dass auch Gelb ausgereicht hätte. Deshalb sind wir der Meinung, dass man darüber noch einmal reden sollte."

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