Jetzt schlagen die Bosse des FC Bayern zurück:

In einem Interview mit der "tz" hat Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge den von den Ex-Nationalspielern Günter Netzer und Olaf Thon heftig kritisierten Bastian Schweinsteiger demonstrativ in Schutz genommen.

Hart ins Gericht ging Rummenigge dabei vor allem mit Thon, der in einem Interview mit SPORT1 gegen den Mittelfeldakteur noch einmal nachgelegt, Schweinsteiger unter anderem mangelnde Schnelligkeit vorgehalten und ein baldiges Ende in der Nationalmannschaft vorausgesagt hatte.

"Was der Olaf Thon da von sich gegeben hat - er war doch auch nicht Armin Hary!", meinte Rummenigge (Anm. d. Red.: deutscher Sprinter, der 1958 als erster Mensch die 100 Meter in 10,0 Sekunden lief).

Und der Bayern-Lenker fügte an: "Er hätte wahrscheinlich gern so gut gespielt wie Bastian Schweinsteiger es tut. Vielleicht ist es bei Olaf Thon auch ein bisschen Frust, weil er heute im Fußball keine Rolle mehr spielt. Wir sind jedenfalls sehr zufrieden mit Bastian."

Ein Blick auf die Länderspiele von Thon und Schweinsteiger spreche in Qualität wie Quantität eine klare Sprache zugunsten von Bastian, so Rummenigge, "damit ist die Diskussion auch beendet."

Thon hatte bei SPORT1 behauptet: "Im Moment sehe ich die Chancen für ihn noch ordentlich bis gut, 2014 Stammspieler und Führungskraft zu sein, aber die Konkurrenz schläft nicht und nagt. Ich habe einfach festgestellt, dass er nicht mehr der Schnellste ist und nicht der Mann ist, der im Zweikampf eins gegen eins einen Gegenspieler umspielen kann - das wissen wir."

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