Gewaltbereite Anhänger bleiben für die Klubs der Bundesliga ein Problem.

Polizeiangaben zufolge richteten Anhänger des Hamburger SV bei der Anreise zum Punktspiel am Samstag bei Borussia Dortmund in einem Zug schweren Sachschaden an, schlugen angeblich einen Zeugen und zündeten außerdem auf zwei Bahnhöfen der Ruhr-Metropole Pyrotechnik und Knallkörper.

Die Behörden leiteten insgesamt zwölf Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruchs, Körperverletzung, Sachbeschädigung und Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz ein. Angaben zu verletzten Personen lagen der Polizei bis Sonntagmittag nicht vor.

Bei ihrer Randale in einem Zug verursachten die HSV-Rowdys an einem Waggon einen Schäden in einer Gesamthöhe von 10.000 Euro. Die Krawallmacher rissen sämtliche Sonnenschutzblenden aus den Verankerungen, schlugen eine Abteilscheibe ein, rissen die Deckenverkleidung herunter und versuchten die Deckenteile in Brand zu setzen.

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