Nürnbergs Manager Martin Bader hat die Ausschreitungen der Fans rund um das Bundesliga-Spiel des Clubs bei Eintracht Frankfurt verurteilt.

"Gewaltausbrüche sind nicht hinzunehmen", sagte er im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1. "Wir hoffen, dass die Täter durch die polizeilichen Ermittlungen identifiziert werden können."

Dabei sind 19 Polizisten und 2 Ordner leicht verletzt worden.

Allerdings machte Bader auch die Gastgeber für die Krawalle mitverantwortlich. Die Einstufung als Problemspiel sie nicht durch den FCN verantwortet worden, "sondern aufgrund der Vorkommnisse durch Fans von Eintracht Frankfurt in der Vergangenheit".

Bei seinem Verein sei es in letzter Zeit zu keinerlei Vorkommnissen gekommen.

Außerdem hätten die restriktiven Maßnahmen des Veranstalters dazu geführt, dass die Nürnberger Anhänger draußen geblieben sind.

Das Verhalten der Club-Fans, das Spiel wegen eines Fahnenverbots zweitweise zu boykottieren, konnte Bader dennoch nicht nachvollziehen:

"Wenn ich Fan eines Vereins bin, schaue ich mir das Spiel auch ohne Fahnen an."

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