Schalkes Sportdirektor Horst Heldt hat seinem in die Kritik geratenen Trainer Jens Keller einmal mehr den Rücken gestärkt.

"`Wir werden mit Jens auf jeden Fall bis zum Saisonende arbeiten. Das haben wir uns bis dahin fest vorgenommen, das auch öffentlich so ganz klar erklärt und an dieser Situation wird sich auch nichts ändern", sagte Heldt vor dem schweren Auswärtsspiel der Schalker am Samstag bei Tabellenführer Bayern München bei "eurosport".

Nach der 1:2-Niederlage am vergangenen Wochenende gegen Schlusslicht Greuther Fürth sei es "sehr schade, dass er von Teilen der Öffentlichkeit keine Chance bekommen hat", führte Heldt weiter aus. Keller (42) sei "ein junger deutscher Trainer, dem man eigentlich eine Chance geben müsste. Nachvollziehbar ist das für mich nicht, aber so ist die Situation momentan nun einmal."

Derzeit liegt Schalke als Sechster bereits sieben Punkte hinter dem vierten Rang, der zu Qualifikationsspielen für die Champions League berechtigen würde. Man spiele jetzt gegen den FC Bayern, so Heldt, "deswegen ist es jetzt nicht der richtige Zeitpunkt, über Saisonziele, sprich die Champions League, zu sprechen. Wir müssen sehen, dass wir kurzfristig wieder in die Erfolgsspur kommen."

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