Trainer Jürgen Klopp vom Deutschen Meister Borussia Dortmund hat keine Angst, dass der neue Wettskandal den Fußball nachhaltig erschüttern könnte.

"Ich glaube nach wie vor daran, dass fast alle großen Ligen blitzsauber sind", sagte Klopp im Interview mit "ran.de". Der Fokus sei einfach zu groß, man bekomme jederzeit alles mit, "selbst wenn einer nur einen eingewachsenen Zehennagel hat."

Auch die Wechsel-Spekulationen um seinen Top-Stürmer Robert Lewandwski sieht Klopp gelassen. "Ob Robert im Sommer geht oder erst nächstes Jahr, ob wir verlängern können oder nicht, das weiß ich zurzeit nicht", sagte der BVB-Trainer.

Fakt sei aber, dass es nun einmal unterschiedliche Lebenswege gäbe und es nicht notwendig sei, dass andere Menschen diese immer verstehen würden. Das habe man zu respektieren. "Wir würden diesen Weg gerne noch ein wenig zusammen weitergehen. Aber wenn nicht, dann geht es auch weiter, für beide Seiten. Auf diesem Planeten schießen viele Menschen Tore."

Auch Klopps Respekt vor Rekordmeister Bayern München hat sich seit der Verpflichtung von Trainer Pep Guardiola, der im Sommer Jupp Heynckes ablöst, nicht vergrößert. "Wir gedenken weiterhin ein unangenehmer Kontrahent zu sein", sagte Klopp: "Die Bayern bleiben zwar die einzige Mannschaft mit einer natürlichen Qualität, trotzdem waren sie vor zwei Jahren nur Dritter", ergänzte der 45-Jährige, der noch weitere große Konkurrenten sieht:

"Wenn Bayer Leverkusen nicht komplett auseinanderfällt, wird sich diese Truppe relativ weit oben in der Tabelle festsetzen. Und auch unsere Freunde aus Gelsenkirchen werden sich schütteln und erholen."

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