Jupp Heynckes hat am Donnerstag vor dem Heimspiel des FC Bayern gegen den FC Schalke 04 (Samstag, 18.30 Uhr) mit einer überraschenden Nachricht aufgewartet.

Der Bayern-Trainer hat verraten, dass er in den letzten Jahren drei Mal den Job des Bundestrainers angeboten bekam. "Ich habe den Nationaltrainerjob schon dreimal abgelehnt, jetzt habe ich dazu überhaupt keine Motivation", erklärte Heynckes auf die Frage, ob er Interesse an der Nachfolge von Joachim Löw habe.

Der Bayern-Coach wies zudem jegliches Interesse am Bundestrainerjob zurück: "Ich habe überhaupt keine Ambitionen, das schließe ich grundsätzlich aus."

Wann ihm der Bundestrainer-Posten konkret angeboten worden war, wollte der 67-Jährige nicht preisgeben. Er bestätigte nur indirekt, dass er nach seinem Ende als Trainer bei Benfica Lissabon im Jahr 2000 mit Franz Beckenbauer telefoniert habe.

Zu Spekulationen um die anderen Jahre wollte er sich nicht weiter äußern, verwies aber auf DFB-Präsident Wolfgang Niersbach. Nach SPORT1-Informationen handelt es sich jedoch um die Jahre 1998 und 2004.

Derzeit ist offen, ob Heynckes nach Saisonende und seinem Abschied vom FC Bayern überhaupt noch einmal als Trainer arbeiten wird. Er habe ohnehin viel mehr Spaß daran, täglich mit einer Mannschaft zu arbeiten und Dinge auszutüfteln, sagte er.

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