Bayern Münchens Torjäger Mario Gomez hat für seine derzeitige Reservistenrolle beim deutschen Rekordmeister und die Entscheidung von Trainer Jupp Heynckes für Mario Mandzukic Verständnis gezeigt.

"Ich weiß auch, dass die Mannschaft momentan hervorragend spielt. Was soll der Trainer tun? Soll er riskieren, dass es nicht so gut läuft, weil Spieler, die lange weg waren, wie ich, wieder in die Mannschaft kommen?", sagte der 27-Jährige vor dem Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft am Mittwoch in Paris gegen Frankreich.

Trotz seiner momentan unbefriedigenden Situation in München sei es nicht so, dass er jetzt bei der DFB-Auswahl in "eine Wohlfühloase" komme und "ich froh bin, bei Bayern wegzufahren. Ich fühle mich im Verein sehr, sehr wohl. Ich habe die letzten drei Spiele nicht gespielt, wir haben aber noch einige Spiele in der Rückrunde. Ich kann das ganz gut einschätzen", sagte Gomez.

Nach dem 3:0 in Mainz habe es geheißen, "Bayern drei, Gomez und Robben null. Erstens sollte man nicht alle Spieler über einen Kamm scheren. Zum anderen ist es so, dass ich für mich weiß, was ich kann. Ich weiß, dass ich gebraucht werde und wichtig bin für die Mannschaft. Unser Ziel ist es, Meister zu werden. Und das einzige, was uns noch aufhalten kann, sind nur wir selbst", unterstrich der Stürmer.

Die Medien würden versuchen, "eine Stimmung reinzubringen, dass die Mannschaft gespalten ist. Aber das ist null der Fall."

Gomez steht nach monatelanger Verletzungspause erstmals seit dem EM-Halbfinale gegen Italien (1:2) im Juni 2012 wieder im DFB-Aufgebot. In den ersten drei Rückrundenspielen bei den Bayern war der 57-malige Nationalspieler nur zu Kurzeinsätzen gekommen. Heynckes hatte Gomez' Konkurrenten Mandzukic den Vorzug gegeben.

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