Vor der mit Spannung erwarteten Abstimmung über das umstrittene Sicherheitskonzept suchen die Spitzenfunktionäre des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und der Deutschen Fußball Liga (DFL) erneut das Gespräch mit der Politik.

Am kommenden Montag treffen sich in Hannover unter anderem DFB-Präsident Wolfgang Niersbach und Ligapräsident Reinhard Rauball mit den Innenministern Uwe Schünemann (Niedersachsen) und Ralf Jäger (Nordrhein-Westfalen).

"Das erklärte Ziel des Treffens ist es, den Dialog mit der Politik fortzusetzen und die Standpunkte des Fußballs noch einmal klar zu hinterlegen", sagte Niersbach.

Rauball betonte, man werde dort "nicht über die Abschaffung von Stehplätzen reden. Stehplätze gehören in Deutschland zur Fußball-Kultur und sind daher nicht verhandelbar".

Sollten sich die 36 Profiklubs auf ihrer Mitgliederversammlung am 12. Dezember in Frankfurt/Main jedoch nicht auf ein gemeinsames Sicherheitspaket einigen, droht ihnen die Politik das Heft des Handelns in der Gewaltproblematik aus den Händen zu nehmen.

Am Donnerstag hatte die DFL das überarbeitete Reformpapier für alle Fans zugänglich ins Internet (www. bundesliga.de) gestellt.

Weiterlesen