Die personelle Lage bei Eintracht Frankfurt bleibt vor dem Spiel bei Fortuna Düsseldorf am Freitag (20.30 Uhr) weiter angespannt.

Durch die Ausfälle von Carlos Zambrano (Gelbsperre) und Bamba Anderson, der wegen einer Bauchmuskeloperation voraussichtlich erst im neuen Jahr wieder spielen kann, fehlt Eintracht-Trainer Armin Veh die komplette etatmäßige Innenverteidigung.

Zudem muss Veh auch Kapitän Pirmin Schwegler ersetzen, der bei der Niederlage gegen den FSV Mainz 05 (1:3) am vergangenen Dienstag wie Zambrano ebenfalls die fünfte Gelbe Karte sah.

"Wir fangen trotzdem mit elf Mann an", scherzte Veh am Donnerstag. Zumindest steht Innenverteidiger Vadim Demidov dem Tabellenfünften nach Adduktorenbeschwerden wieder zur Verfügung und dürfte den Platz neben Teenie Marc-Oliver Kempf einnehmen.

Der 17 Jahre alte Schüler bestritt gegen Mainz sein erstes Bundesligaspiel - und wurde von Veh gelobt: "Er hat seine Sache richtig gut gemacht und wird in ein, zwei Jahren so weit sein, dass er Stammspieler sein kann."

Um die Personalnot in der Defensive in Zukunft besser kompensieren zu können, drängt Veh auf einen Neuzugang: "Ich habe schon im Sommer gesagt, dass es notwendig ist, einen Abwehr-Spieler zu holen. Ich sage, dass wir im Winter auf jeden Fall einen Innenverteidiger brauchen."

Dass Veh nach dessen Auseinandersetzung mit Fortuna-Manager Wolf Werner beim letzten Aufeinandertreffen in der vergangenen Zweitligasaison in Düsseldorf diesmal möglicherweise ein heißer Tanz bevorsteht, stört den 51-Jährigen nicht. Veh: "Mit ihm habe ich normalerweise nichts zu tun. Ich habe ganz einfach meinen Verein vertreten. Wenn ich dann der Buhmann bin, soll das so sein. Das bin ich gerne."

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