Der 1. FC Nürnberg verfällt trotz zuletzt drei Spielen in Serie ohne Niederlage nicht in Euphorie.

"Die Tendenz ist positiv, aber wir sind noch nicht über den Berg. Wir müssen den Druck intern hochhalten und weiter punkten. Mit 16 Punkten zur Winterpause wäre ich nicht zufrieden", sagte Trainer Dieter Hecking.

Um im Abstiegskampf zu bestehen, will der Club auch am Samstag (15.30 Uhr) gegen den von Hecking scherzhaft als "Nürnberg-Filiale" bezeichneten Tabellenzweiten Bayer Leverkusen punkten.

In Philipp Wollscheid, Jens Hegeler, Stefan Reinartz und Stefan Kießling stehen gleich vier ehemalige Nürnberger im Bayer-Kader.

Bei den kommenden Aufgaben setzt Hecking vor allem auf den Japaner Hiroshi Kiyotake.

"Er muss unserem Spiel über 90 Minuten den Stempel aufdrücken. Das kann er", sagte Hecking, in dessen eigener Statistik Kiyotake mit drei Saisontoren geführt wird.

Der Mittelfeldspieler hatte am Mittwoch ein Tor und eine Vorlage zum 4:2 gegen 1899 Hoffenheim beigetragen. Zunächst galt Kiyotake als Doppeltorschütze, doch die Deutsche Fußball Liga (DFL) wertete den Nürnberger Führungstreffer später als Eigentor von Sebastian Rudy. Damit hat Kiyotake laut der offiziellen Statistik zwei Treffer auf dem Konto.

Trotz einer gegen Hoffenheim erlittenen Wadenverhärtung steht Hecking gegen Leverkusen wohl auch Timothy Chandler zur Verfügung.

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