Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft, fordert vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) und der Deutschen Fußball Liga (DFL) eine Beteiligung von jährlich 50 Millionen Euro für Polizeieinsätze.

"Wir reden hier über Jahresarbeitsleistungen von elf Hundertschaften der Polizei, deutlich mehr als 100 Millionen Euro allein an Personalkosten, die allein der Steuerzahler bezahlt. Das ist nicht in Ordnung", sagte Wendt in der "n-tv"-Sendung "Das Duell": "Die Verbände DFB und DFL sollten sich wenigstens mit 50 Millionen Sicherheitsgebühr pauschal an diesen Kosten beteiligen",

"Die Deutsche Fußbal Liga hat in drei Jahren über fünf Milliarden Euro Einnahmen. Die müssen überhaupt nichts umlegen. Die zahlen das aus der Portokasse", so Wendt.

Forderungen wie die von Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke nach Schnellverfahren in Stadien lehnt er ab: "Das ist überzogen. Da sollte man mit spitzen Fingern rangehen. Wir sind hier in einem Rechtsstaat. Wir brauchen auch vor Gericht eine ordentliche Beweisaufnahme, und ordentliche Anwälte, die die Beschuldigten ordentlich verteidigen."

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