Präsident Reinhard Rauball und Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund haben auf der Jahreshauptversammlung des Deutschen Meisters am Sonntag erneut der Gewalt, Pyrotechnik und dem Rechtsradikalismus im Fußball den Kampf angesagt.

Besonders gegen die Rechtsradikalen, mit dem der Klub zuletzt in Verbindung gebracht wurde, werde man sich wehren, so Rauball, der in Personalunion das Amt des Liga-Präsidenten im deutschen Fußball bekleidet.

Deshalb habe sich der Verein dem "Runden Tisch gegen Rechts" der Stadt Dortmund angeschlossen und darüber hinaus einen eigenen Tisch gegründet.

Rauball fordert die Politik auf, ein NPD-Verbot anzustreben. Nicht alles sei mit Zivilcourage zu leisten, vielmehr sei die Politik gefordert, klar Stellung zu beziehen, so Rauball weiter.

Zuvor hatte auch Watzke das Fan-Thema in der Versammlung aufgegriffen.

"Wir haben mit unseren Ultras einen ständigen - auch kritischen - Dialog", sagte er und warnte, man dürfe jedoch nicht alle über einen Kamm scheren. Vorbildlich hätten sich die BVB-Anhänger zum Beispiel bei ihren Reisen in der Champions League präsentiert.

Wer sich jedoch nicht von Pyrotechnik und Gewalt distanziere, so Watzke weiter, habe beim BVB keinen Platz, erst recht keine Rechtsradikalen.

Dazu sagte der BVB-Boss: "Wer sich nicht auf dem Boden des Grundgesetzes befindet, den schmeißen wir raus." Den Ausführungen schloss sich auch Präsident Rauball vorbehaltlos an.

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