Wolfsburg-Manager Klaus Allofs hat im Volkswagen Doppelpass eine klare Aussage zur Trainerfrage beim VfL Wolfsburg vermieden, Interimscoach Lorenz-Günther Köstner aber gute Arbeit bescheinigt.

"Ich muss mich erst mal orientieren und mir einen Überblick verschaffen, was hier in den letzten Jahren passiert ist. Es wird einfach nicht akzeptiert, dass es im Moment kein Thema ist, über den Trainer zu reden und ehrlich gesagt gibt es keine Kontaktaufnahme mit anderen Trainern", sagte Allofs mach dem 1:1 gegen seinen Ex-Klub Werder Bremen.

"Auf der Trainerposition wird im Moment gut gearbeitet und mehr kann ich dazu nicht sagen. Warum soll ich mich nach acht Tagen festlegen. Es ist für den VfL die beste Lösung jetzt Ruhe zu bewahren und mittelfristig zu denken", fügte er hinzu.

Bis zur Winterpause werde Köstner, der seit Felix Magaths Entlassung das Amt des Wolfsburger Cheftrainers einnimm, auf jeden Fall weiterarbeiten, danach analysiere man die Lage neu.

Die Partie gegen Bremen war für ihn emotional nicht so schwierig wie gedacht. "Ich hatte es mit schlimmer vorgestellt. "Es war leichter als ich gedacht habe. Die Tage davor waren viel schlimmer."

Kritik gab es allerdings für den Schiedsrichter. Beim 1:1 am Samstag gegen Allofs' Ex-Verein sorgte ein nicht-gegebener Elfmeter nach einem vermeintlichen Handspiel im Strafraum für Aufsehen.

Allofs merkte an, dass eine ähnliche Situation zuvor anders bewertet wurde. Daher wünsche er sich "mehr Sicherheit von den Schiedsrichtern".

Insgesamt sollten gleiche Spiel-Situationen unabhängig der Spielminute und des Ortes der Aktion gleich bewertet werden, fordert der 55-Jährige.

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